Die Stadtmauer
1351 erlaubte Kaiser Karl IV. der Herrschaft Hohenlohe Neuenstein zu einer Stadt auszubauen und mit Mauern und Gräben zu befestigen. Noch im gleichen Jahrhundert entstand ein doppelter Mauerring, der mehrfach repariert und als Wehranlage verbessert wurde und bis in das frühe 19. Jahrhundert beinah unangetastet blieb.
In den hohenlohischen Lagerbüchern des 16. und 17. Jahrhunderts war die Pflicht der Stadt, aus eigenen Mitteln die Stadtmauer und Stadttore zu erhalten, festgeschrieben. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die beiden Tore und schadhafte Teile der alten Stadtmauer abgebrochen.
Die mittelalterliche Stadtbefestigung ist heute noch an der Südseite Neuensteins hin zum Stadtpark am Epbach am besten erhalten.
Durch das herrschaftliche Torhaus (1907 im Renaissancestil neu erbaut) erreicht man den 1975 angelegten schönen Stadtpark, an dessen Nordseite die Reste des doppelten Mauerrings und einige an die Mauer gesetzten historischen Bauten liegen.
